~~~WEIHNACHT-IM-NETZ~~~
  Jesus
 
 Wer war eigentlich Jesus?
Was feiern wir da?
 
 
Mit der unbefleckten Empfängnis beginnt die Existenz des Gottessohnes, der gekommen ist, um die Menschheit zu erlösen. Er kommt als Sohn einer Jungfrau zur Welt und entkommt nur knapp dem Tode. Viele Jahre lang lebt er ein ganz normales Leben, ist vielleicht sogar verheiratet. Erst im mittleren Alter beginnt sein öffentliches Wirken. Er begibt sich auf Wanderschaft, schart Jünger um sich und erregt die Aufmerksamkeit der weltlichen Herrscher. Die Passionsgeschichte beschreibt, wie Jesus als Aufrührer festgenommen wird und schließlich hingerichtet wird. Der Tod am Kreuz scheint das Ende zu sein. Doch durch die Auferstehung gelangt Jesus wieder an die Seite seines Vaters. Vorher erscheint er mehrfach seinen Jüngern. Diese tragen darauf diese „Frohe Botschaft“ in die ganze Welt.

Die Christen feiern jedes Jahr mit dem Weihnachtsfest die Geburt des Gottessohnes. Nach der Weihnachtsgeschichte, die von den Evangelisten Lukas und Matthäus mit unterschiedlichen Inhalten geschildert wird, steht im Zentrum des schönsten Festes des Christentums. Nach dieser Geschichte begeben sich Maria und Josef nach Betlehem, Josefs Geburtsort. Der römische Kaiser Augustus hatte dies angeordnet, um eine Volkszählung durchzuführen. In Betlehem bringt Maria Jesus in einem Stall zur Welt und legt ihn in eine Futterkrippe. In der Folge kommen Hirten und huldigen dem Christkind. Aus dem Osten kommen Magier, die von einem Stern nach Betlehem geführt worden sind. Sie teilen Maria und Josef mit, dass sie den neuen König der Juden suchen. Da sie dies unterwegs diversen Menschen mitgeteilt hatten, spricht sich diese Nachricht bis zu König Herodes herum. Dieser lässt daraufhin alle männlichen Babys töten. Jesus entrinnt diesem Schicksal nur, weil Maria und Josef von einem Engel gewarnt werden und rechtzeitig fliehen können. Die junge Familie lässt sich in Nazaret nieder.

Die göttliche Kraft, die Jesus zugeschrieben wird, wird in den Evangelien durch zahlreiche Heilungen und andere Wunder illustriert. Jesus heilt Aussätzige, die Schwiegermutter des Petrus, Blinde, Taubstumme und andere Kranke. In vielen Fällen legt er dazu die Hand auf, doch auch eine Fernheilung wird dokumentiert. Manchmal wird auch eine schrittweise Heilung angenommen, ähnlich wie bei einem Arzt. Jesus werden neben den Heilungen noch viele andere Wunder nachgesagt. In den Evangelien wird erzählt, wie Jesus mit zwei Fischen und fünf Broten insgesamt 5.000 Menschen speisen ließ. Eine ähnliche Geschichte ist die Verwandlung von Wasser in Wein. Es gibt noch weitere Begebenheiten dieser Art, die allesamt in Verbindung mit dem letzten Abendmahl zu sehen sind. Jesus wird dargestellt als Gott, der für das Wohl der Gläubigen sorgt.

Für die Verhältnisse der damaligen Zeit war Jesu Umgang mit Frauen sehr ungewöhnlich. Das Patriarchat war im Judentum und im Rest der Welt unumstritten. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass Jesus sich insbesondere den Frauen zuwendete, die ganz unten in der gesellschaftlichen Ordnung waren. Er kümmerte sich zum Entsetzen seiner Jünger sogar um Prostituierte. Vor seinem Tod wurde er von einer Frau gesalbt. Es waren auch Frauen, die das leere Grab entdeckten.

Ein Apostel ist, im weiteren Sinne, ein Mensch, der von Jesus direkt beauftragt worden ist, seine Lehre zu verkünden und die Jesu auf seiner Wanderschaft begleiteten. Im biblischen Sinne sind oftmals nur die zwölf Apostel gemeint. Dabei handelt es sich um Simon Petrus, Andreas, Jakobus (2x), Johannes, Philippus, Bartholomäus, Thomas, Matthäus, Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot. Wenn von den Jüngern Jesu die Rede ist, betrifft dies eine größere Gruppe, deren Kern die zwölf Apostel sind.
 
Sein ganzes Leben und Wirken könnt ihr hier lesen http://www.jesusarchive.com/


 
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